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LIGA - Ordnung für Rheinland- und Landesoberligen vom 30.März.2003 |
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Folgende Disziplinen werden bei uns geschossen
| Vorderlader |
| Kurzwaffen 25m |
| Langwaffen 50m |
| Großkaliberlangwaffen |
| GK-Unterhebelrepetierer
(auf einem 50m GK-Stand) Ordonnanzgewehr (auf einem 100m GK-Stand) Trap - Flinte (auf einem Wurfscheibenstand) |
und die
Disziplinen für
Kurzwaffen 25m + Langwaffen 50m
der DSU
Ein
Auszug aus den Disziplinen des
DSB
Waffe: Alle
Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb.). Mehrlader dürfen nur als
Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen
gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff
darf keinerlei Verlängerung haben, die über das Handgelenk hinausragt und so
als Stütze dienen könnte.
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb.).
Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1-9 = je 25 mm.
Entfernung: 50 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programm: 60 Schuß in 120 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 2.20 SpO).
Waffe: Zugelassen
sind Revolver und selbstladende Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb) wie für
den Wettbewerb Sportpistole. Höchstgewicht der Waffe 1,4 kg. Abzugsgewicht
mindestens 1.000 g. Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm
(.22 lfb.).
Scheiben: Wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m.
Entfernung: 25 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programm: Der Wettbewerb besteht meist aus 60 Schuß in drei
aufeinanderfolgenden Durchgängen von je 20 Schuß. Jeder Durchgang besteht aus
4 Serien à 5 Schuß in der Reihenfolge a) 4x5 Schuß in 150 Sekunden, b) 4x5
Schuß in 20 Sekunden, c) 4x5 Schuß in 10 Sekunden (Regel 2.60 SpO).
Gebrauchspistole / Gebrauchsrevolver
Waffe: Zugelassen
sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen. Abzugsgewicht
mindestens 1000 g. Eine Mündungsbremse ist nicht gestattet.
Magazin-/Trommelkapazität mindestens 5 Patronen.
Munition: Handelsübliche (auch selbstgeladende) Munition, die den
geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht. Die Munition muß waffentypisch sein;
(d.h. für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand; sowie
nur Patronen Kaliber 9 mm Para, .357 Magnum, .44 Magnum, .45 ACP).
Scheiben: Scheibenentfernung beträgt 25 Meter, Dreh- oder Standscheiben.
Anschlag: Stehend freihändig. Die Waffe darf mit 2 Händen gehalten
werden. Es darf im Voranschlag geschossen werden.
Programm: 40 Schuß bestehend aus 2 Durchgängen zu je 20 Schuß, 4
Serien à 5 Schuß in je 150 Sekunden - Scheibe wie Freie Pistole 50 m. 4 Serien
à 5 Schuß in je 20 Sekunden - Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m
(Regel 2.50 SpO).
(In
der Gebrauchspistole sind zugelassen: Maße maximal 300 x 50 x 150 mm,
Gewicht bis 1500 Gramm, bei .44 Mag. bis 1.550 Gramm, Abzug mindestens 1000 Gramm. Mündungsbremsen und
Kompensatoren sind nicht gestattet, ebenso Handballen- oder Handkantenauflagen,
verstellbare oder orthopädische Griffschalen, und schließlich sind nur offene
Visierungen erlaubt. Die Munition muss einen
KALIBERABHÄNGIGEN Mindestimpuls haben (9mm: 250; .45ACP: 300; .357 Mag.: 350;
.44 Mag.: 450). Berechnung (MIP=300): Geschoß in Gramm mal Mündungsgeschwindigkeit in m/s mal
0,1. Für ein typisches 230-grs-Geschoss wären das mindestens 202 m/s, für ein
200-grs-Projektil mindestens 231 m/s.)
Waffe: Zugelassen
sind Revolver und selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften
entsprechen. Lauflänge, Höchstgewicht und Abzugswiderstand wie Sportpistole
Kleinkaliber
Munition: Handelsübliche Zentralfeuerpatronen im Kaliber 7,62 bis 9,65
mm (.30-38); keine Magnumpatronen.
Scheiben, Entfernung, Anschlag, Programm: Wie im Wettbewerb Sportpistole
Kleinkaliber ( Regel 2.45 SpO).
Sportpistole 25 m Kleinkaliber
Waffe: selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, im Kaliber 5,6 mm. Maximale Lauflänge 153 mm, bei Revolvern mindestens 100 mm. Höchstgewicht der ungeladenen Waffe mit Magazin und Zubehör 1,4 kg. Abzugswiderstand 1,36 kg - für den Frauen-Wettbewerb 1,0 kg. Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22lfb.). Scheiben: Für Präzisionsbedingung Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole 25 m. Entfernung: 25 m. Anschlag: Stehend freihändig. Programm: Der Wettbewerb ist unterteilt in die Bedingungen Präzision und Duell. Bei Schießen auf die Präzisionsscheibe beträgt die Zeitbegrenzung für je 5 Schuß 5 Minuten, beim Schießen auf die Duellscheibe für jeden Schuß nur 3 Sekunden. Die Addition der bei Teil 1 (Präzision) und Teil 2 (Duell) erzielten Ringzahlen ergibt das Endresultat. Das Programm besteht im allgemeinen aus 60 Schuß (je 30 Schuß Präzision und Duell), bei kleineren Wettkämpfen oftmals nur aus 30 Schuß (15 + 15) (Regel 2.40 SpO).
Olympische Schnellfeuerpistole 25 m
Waffe: Zugelassen
sind selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, mit
einem Höchstgewicht von 1260 g. Die Abmessungen der Waffe müssen so sein, daß
sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm?150 mm?50 mm
eingelegt werden kann (einschließlich des angebrachten Zubehörs).
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 kurz).
Scheiben: 5 Scheiben nebeneinander stehend mit einem Abstand von 75 cm
zwischen den Scheibenachsen. Die Höhe des Scheibenzentrums beträgt - gemessen
vom Boden des Schützenstandes - 140 cm ±10 cm.
Die Scheibe ist schwarz und ist in sechs Bewertungszonen unterteilt. Der
Durchmesser der 10 = 100 mm, der Ringe 5 bis 9 = je 40 mm. Die Scheibendrehung
erfolgt automatisch und ist in der jeweiligen Serie für den Schützen sichtbar.
Entfernung: 25 m.
Anschlag: Stehend freihändig, einhändig.
Programm: Der Wettbewerb besteht aus 60 Schuß, die in zwei
Halbprogrammen à 30 Schuß zu bestreiten sind. Das Halbprogramm gliedert sich
in sechs 5-Schuß-Serien, je zwei hiervon innerhalb 8, 6 und 4 Sekunden (Regel
2.30 SpO
Mehrschüssige Luftpistole 10 m
Waffe: Mehrschüssige
Luft- und CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200
mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal
1,5 kg Abzugsgewicht frei.
Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von
maximal 4,5 mm.
Scheiben: Es wird auf 5 nebeneinander befindliche Klappscheiben
geschossen. Die Scheibenmittelpunkte müssen sich auf gleicher Höhe befinden
und einen Abstand von 300 mm ±1 mm haben. Der Rand der Scheibenanlage muß
mindestens 85 mm von den Scheibenzentren entfernt sein. Die Scheibenanlage ist
rechteckig.
Die Klappscheibengrößen ergeben sich aus den Durchmessern der
Blendenöffnungen.
Nachwuchsbereich: 59,5 mm, Erwachsenenbereich:40,0 mm.
Entfernung: 10 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programm: Ein 30-Schuß-Durchgang besteht aus 6 Serien in je 10 Sekunden.
Ein 60-Schuß-Durchgang besteht aus 12 Serien in je 10 Sekunden. Jede Serie
besteht aus 5 Schüssen auf 5 Klappscheiben.
Luftpistole 10 m
Waffe: Luft-
und CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm
Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1,5
kg inkl. Laufbeschwerung. Abzugsgewicht mindestens 500 g. Stecher und
Rückstecher sind nicht erlaubt. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet
werden.
Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von
maximal 4,5 mm.
Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm.
Entfernung: 10 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programme: 20 Schuß in 40 Minuten, 40 Schuß in 75 Minuten, 60 Schuß in
105 Minuten inkl. Probeschüsse (siehe Regel 2.10 SpO).
Waffe: Luftdruckgewehre
und CO2-Gewehre Kaliber 4,5 mm und einem Höchstgewicht von 5,5 kg.
Munition: Handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5
mm.
Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm.
Entfernung: 10 m.
Anschlag: Nur stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei (ohne
Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muß.
Programme:
a) Stehendwettbewerbe: 20 Schuß in 40 Minuten, 40 Schuß in 75 Minuten,
60 Schuß in 105 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 1.10 SpO).
b) Zusätzlicher Wettbewerb: Dreistellungskampf für Schüler 30 Schuß
in 75 Minuten und für Jugend 60 Schuß in 120 Minuten in den Positionen
liegend, stehend und kniend, wie KK-Sportgewehr (Regel 1.20 SpO).
Anmerkung: International schießen Männer 60 Schuß und Frauen 40 Schuß
Kleinkalibergewehr 50 m (Sportgewehr)
Waffe: Es
gelten dieselben Bestimmungen wie beim Freigewehr 50 m. Das Gewicht darf inkl.
Zubehör maximal 6,5 kg betragen.
Munition, Scheiben, Entfernung, Anschlag: wie KK Freigewehr.
Programme:
a) Dreistellungskampf 60 Schuß, davon 20 Schuß liegend, 20 Schuß
stehend, 20 Schuß kniend in einer Gesamtschießzeit von 150 Minuten inkl.
Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel
1.80 SpO).
b) Liegendkampf 60 Schuß wie KK Freigewehr (Regel 1.80 SpO).
Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines
Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle
unter den Spann des Fußes gelegt werden.
Kleinkalibergewehr 50 m (Freigewehr)
Waffe: Kleinkalibergewehre
(Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb) und einem
Höchstgewicht von 8 kg. Abzug und Schäftung beliebig. Laufbeschwerung
(innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes), Daumenauflage und verstellbare
Kolbenkappe sind gestattet.
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).
Scheiben: Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm.
Entfernung: 50 m.
Anschlag:
a) Dreistellungskampf = je 1/3 des Schußpensums im liegenden, stehenden
und knienden Anschlag;
b) Liegendkampf = gesamtes Schußpensum im
liegenden Anschlag.
Programme:
a) Dreistellungskampf 120 Schuß, davon 40 Schuß liegend in 60 Minuten,
40 Schuß stehend in 90 Minuten und 40 Schuß kniend in 75 Minuten inkl.
Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 40 Schuß liegend in 45 Minuten, 40
Schuß stehend in 75 Minuten und 40 Schuß kniend in 60 Minuten inkl.
Probeschüsse (Regel 1.80 SpO).
b) Liegendkampf 60 Schuß in einer Gesamtschießzeit von 90 Minuten inkl.
Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 75 Minuten (Regel 1.80 SpO).
Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines
Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle
unter den Spann des Fußes gelegt werden.
Quelle: DSB-Homepage